Positionspapiere und Stellungnahmen
Zwei Seiten mit einem Formulierungsvorschlag schlagen zwanzig Seiten Haltung.
Erstellung von Stellungnahmen im Begutachtungsverfahren, Konsultationsbeiträgen und Positionspapieren für Wien und Brüssel.
Worum es geht
Eine Stellungnahme wird von einer Person gelesen, die einen Text überarbeiten muss. Alles, was ihr diese Arbeit nicht erleichtert, wird überblättert.
Daraus folgt der Aufbau: zuerst der betroffene Artikel, dann der konkrete Formulierungsvorschlag, dann die Begründung, dann die Belege. Nicht umgekehrt. Ein Vorspann über die Bedeutung der eigenen Branche kostet die Aufmerksamkeit, die für den Vorschlag gebraucht wird.
Im österreichischen Begutachtungsverfahren sind Stellungnahmen öffentlich und dauerhaft abrufbar. Das ist ein Argument für Sorgfalt: Was heute eingebracht wird, steht in fünf Jahren noch im Parlamentsportal und wird bei nächster Gelegenheit zitiert.
Die entscheidenden Punkte
Aufbau
Artikel, Vorschlag, Begründung, Beleg. In dieser Reihenfolge.
Länge
So kurz, dass sie vollständig gelesen wird.
Belege
Eigene Zahlen wirken, wenn Methodik und Quelle offenliegen.
Öffentlichkeit
Stellungnahmen bleiben dauerhaft öffentlich abrufbar.
Wie wir dabei arbeiten
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Kuratiertes Monitoring von Vorhaben, Gesetzesentwürfen und Debatten - bewertet entlang Ihrer Business-Ziele.
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Aus einer Business-Strategie wird ein Kommunikationsprojekt, mit dem Erfolge schneller erreicht werden.
Stakeholder & Netzwerk
Menschen zu „kennen“ hat keinen Mehrwert. Belastbare Vertrauensverhältnisse zu Entscheidungsträgern haben ihn.
Häufige Fragen
Wo werden Stellungnahmen in Österreich eingebracht?
Ministerialentwürfe werden auf der Website des Parlaments zur Begutachtung veröffentlicht, Stellungnahmen werden dort eingebracht und veröffentlicht. Zusätzlich empfiehlt sich die direkte Übermittlung an das zuständige Ressort, weil dort die Überarbeitung tatsächlich stattfindet.
Soll man gemeinsam oder einzeln einbringen?
Beides hat seinen Platz. Eine gemeinsame Stellungnahme zeigt Breite, eine einzelne zeigt Betroffenheit im Detail. Wirksam ist häufig die Kombination: der Verband grundsätzlich, das einzelne Unternehmen mit konkreten Zahlen zum eigenen Fall.
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