EU-Lobbying für österreichische Unternehmen
In Brüssel gewinnt selten die lauteste Stimme, sondern die belastbarste Zahl.
Interessenvertretung bei den Europäischen Institutionen, eingetragen im Transparenzregister und abgestimmt mit Wien.
Worum es geht
Die europäische Verwaltung ist klein gemessen an dem, was sie regelt. Genau deshalb ist gut aufbereitete Evidenz dort ein knappes Gut und ein echter Hebel.
Eine Generaldirektion, die eine Verordnung für 27 Mitgliedstaaten entwirft, hat für den Einzelfall wenig Kapazität. Wer die Folgen einer geplanten Schwelle für eine konkrete Branche sauber durchgerechnet vorlegt, liefert eine Arbeitsgrundlage und nicht nur eine Forderung. Das ist der Unterschied zwischen gehört werden und empfangen werden.
Dazu kommt die Koalitionslogik. Eine Position, die von mehreren Mitgliedstaaten und mehreren Branchen getragen wird, überlebt den Trilog. Eine Einzelforderung aus einem kleinen Mitgliedstaat selten. Ein großer Teil unserer Arbeit besteht deshalb darin, Verbündete zu finden, bevor die Position fixiert wird.
Die entscheidenden Punkte
Evidenz
Zahlen zu Kosten, Beschäftigung und Machbarkeit schlagen Prinzipienargumente.
Allianzen
Mehrere Mitgliedstaaten und Branchen hinter einer Formulierung sind das Ziel.
Timing
Konsultation und Ausschussarbeit sind offen, der Trilog ist es nicht mehr.
Transparenz
Registereintrag, offengelegte Treffen, nachvollziehbare Unterlagen.
Wie wir dabei arbeiten
High Level Strategiearbeit & Campaigning
Aus einer Business-Strategie wird ein Kommunikationsprojekt, mit dem Erfolge schneller erreicht werden.
Stakeholder & Netzwerk
Menschen zu „kennen“ hat keinen Mehrwert. Belastbare Vertrauensverhältnisse zu Entscheidungsträgern haben ihn.
Professional Analysis & Monitoring
Kuratiertes Monitoring von Vorhaben, Gesetzesentwürfen und Debatten - bewertet entlang Ihrer Business-Ziele.
Häufige Fragen
Wie kommt man an ein Treffen in der Kommission?
Über den Eintrag im Transparenzregister und über ein Thema, das der jeweiligen Einheit gerade auf dem Tisch liegt. Treffen mit Kommissionsmitgliedern, Kabinetten und Generaldirektoren werden veröffentlicht. Für die Facharbeit sind ohnehin die Referate relevanter, und dort zählt Substanz mehr als Rang.
Was gehört in ein europäisches Positionspapier?
Ein konkreter Textvorschlag statt einer allgemeinen Haltung. Also: welcher Artikel, welche Formulierung, welche Begründung, welche Folgenabschätzung. Zwei Seiten mit einem präzisen Änderungsvorschlag wirken mehr als zwanzig Seiten Branchenposition.
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Public Affairs Brüssel
Beratung bei Kommission, Parlament und Rat, aus einem Büro an der Avenue Louise, abgestimmt mit der nationalen Arbeit in Wien.
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Begleitung europäischer Dossiers von der Konsultation über den Trilog bis zur nationalen Umsetzung.
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