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Stakeholder Management für Unternehmen

Die entscheidende Person sitzt selten dort, wo man sie vermutet.

Systematische Identifikation, Bewertung und Betreuung der Akteure, die über ein Vorhaben mitentscheiden.

Worum es geht

Stakeholder Management beginnt nicht mit einer Kontaktliste, sondern mit einer ehrlichen Antwort auf die Frage, wer Ihr Vorhaben verhindern könnte und warum er im Recht wäre.

Die übliche Fehlerquelle ist eine Karte, die nur Befürworter und formale Entscheider enthält. Wirksam wird die Analyse erst, wenn sie auch die Akteure erfasst, die kein formales Mitspracherecht haben, aber öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen können: Bürgerinitiativen, Fachgesellschaften, Redaktionen, einzelne Abgeordnete.

Danach folgt die unbequeme Arbeit: Für jede Gruppe muss geklärt werden, was sie tatsächlich braucht, nicht was sie fordert. Aus dieser Differenz entstehen die Win-Win-Positionen, die ein Vorhaben tragfähig machen.

Die entscheidenden Punkte

  • Mapping

    Einfluss und Betroffenheit getrennt bewerten. Beides fällt oft auseinander.

  • Kanäle

    Für jede Gruppe der passende Weg, nicht für alle derselbe Newsletter.

  • Koalitionen

    Unerwartete Verbündete wiegen mehr als die naheliegenden.

  • Monitoring

    Positionen verschieben sich. Eine Karte von gestern führt in die Irre.

Wie wir dabei arbeiten

  • Stakeholder & Netzwerk

    Menschen zu „kennen“ hat keinen Mehrwert. Belastbare Vertrauensverhältnisse zu Entscheidungsträgern haben ihn.

  • Professional Analysis & Monitoring

    Kuratiertes Monitoring von Vorhaben, Gesetzesentwürfen und Debatten - bewertet entlang Ihrer Business-Ziele.

  • High Level Strategiearbeit & Campaigning

    Aus einer Business-Strategie wird ein Kommunikationsprojekt, mit dem Erfolge schneller erreicht werden.

Häufige Fragen

Wie viele Stakeholder sind realistisch zu betreuen?

Weniger als die meisten Listen vermuten lassen. In der Praxis entscheiden bei einem Vorhaben zehn bis fünfzehn Akteure über Erfolg oder Scheitern. Der Rest ist Beobachtung. Eine Karte mit zweihundert Namen ist meist ein Zeichen dafür, dass die Priorisierung noch fehlt.

Was tun mit Gegnern?

Zuerst verstehen, dann entscheiden. Manche Gegnerschaft beruht auf einem Missverständnis und lässt sich ausräumen. Manche ist grundsätzlich und bleibt. Im zweiten Fall geht es nicht um Überzeugung, sondern darum, dass die Argumente der Gegenseite bekannt sind, bevor sie öffentlich vorgetragen werden.

Sie haben ein Thema in dieser Branche?

Ein erstes Gespräch klärt in der Regel schnell, ob und wie wir helfen können.